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Konzertnachlese

Konzertkritik 170. Konzert der Harmonia Classica

Konzertkritik 170. Konzert der Harmonia Classica, am 22. Mai  2019, Palais Palffy,  Josefsplatz 6, Wien 1

Das Preisträgerkonzert des 11. Harmonia Classica Kompositionswettbewerbs für Akkordeon solo/und Klavier unter dem Motto „Heiter aber tiefgründig“ fand im wunderschönen Palais Palffy statt.

Der Gewinner des Wettbewerbs war Joachim Pfützenreuter. Den 2. Preis gewann Giordano Bruno do Nascimento und den 3. Platz Günter Berger. Alle drei Komponisten stammen aus Deutschland. Weiters gab es auch noch ein Stück eines anderen Wettbewerbsteilnehmers zu hören, nämlich von Walter Vaterl aus Österreich. Unter all diesen Werken konnte das Publikum dann in der Pause den Gewinner des Publikumspreises wählen. Walter Vaterl nahm freudestrahlend den Preis entgegen.

Sehr erfreulich war, dass fast alle Komponistinnen und Komponisten anwesend waren.

Zwischen den Akkordeonstücken gab es eine Arie aus Emmerich Kalmans Operette „Gräfin Mariza“, hervorragend gesungen von Yuko Mitani, drei Lieder aus den „Eichendorffliedern“ von Hugo Wolf, eine Arie aus Franz Lehars Operette „Wo die Lerche singt“, wunderbar gesungen von Jowita Sip, drei Preludes für Klavier von George Gershwin, sehr gekonnt gespielt von Silvia Vaterl und mehrere Kompositionen von Alexander Blechinger, wie das Lied „Es war ein fauler Schäfer“ aus seinen „Goetheliedern“, sehr spritzig gesungen vom Komponisten selbst, „Die G‘schicht vom fliagat‘n Robert“ nach einem Text von Christa Meissner, „Hui, flink wie der Wind“ nach einem Text von Brigitte Pixner, – beide Lieder großartig gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor, vier Kirchenlieder nach Texten von Johann Kriegler und zwei Sätze aus seinen Tänzen für großes Akkordeon zu hören. Den Abschluss bildete dann das bekannte Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“, bevor das Werk, das den Publikumspreis gewann noch einmal gespielt wurde. Es gab donnernden Applaus!

 

Eine phantastische Leistung vollbrachte Heinrich Biegenzahn, der alle Akkordeonstücke hervorragend interpretierte.

Aya Mesiti am Klavier begleitete wie immer sehr souverän den Akkordeonisten und die Sänger.

Die Begeisterung über diesen vielfältigen Abend war allgemein und man darf sich schon fragen, was der nächste Kompositionswettbewerb an interessanten Werken schöner neuer Musik bringen wird.

Eva Kaufmann

Konzertnachlese des 169. Konzertes der Harmonia Classica

am 21. Februar  2018, Bezirksmuseum Hietzing, Wien 13

Das Faschingskonzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „ Lustiges, Freches, Kritisches, Tanzbares, Stimmungsvolles, Sentimentales, Wienerlieder und Operetten “ und fand im Bezirksmuseum Hietzing statt.

Man konnte  Wienerlieder und Arien aus Operetten der bekannten Komponisten Robert Stolz, Johann Strauß, Emmerich Kálmán, Franz Lehar, Paul Abraham, Ludwig Gruber, Alexander Krakauer und Ferry Wunsch,  hören.

Alexander Blechinger präsentierte uns das schon oft mit Erfolg aufgeführte Lied „Am Montag fängt die Woche an“,  vier Kirchenlieder nach Texten von Johann Kriegler, das Stück „Sinfonia“ für Oboe und Klavier, bei dem Anna Oslansky an der Oboe ihr Können zeigte, zwei zeitkritische Lieder „Ihr habt uns 1000 Mal belogen“ und „Die Frag is nur wann“ nach einem Text von Walter Marinovic,  das lustige Lied „Die G‘schicht vom Zoppel-Philipp“ nach einem Text von Christa Meissner und „Vier Viertel“, ein spritziges Lied nach einem Text von Brigitte Pixner (gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor).

Yuko Mitani, Sopran, sang sehr gekonnt und souverän, u. a. „Heia in den Bergen“ und „Toujours l‘amour“, aber auch die Duette „Tanzen möcht ich“ und „Zwei Herzen im 3/4 Takt“ gemeinsam mit Alexander Blechinger.

Jowita Sip bezauberte das Publikum mit „Heut noch werd ich Ehefrau“ und dem Duett „Draußt in Hietzing“ gemeinsam mit Alexander Blechinger.

Alexander Blechinger beeindruckte vor allem bei den Arien „Heut kommen die Engerln aut Urlaub nach Wien“ und „S‘ wird schöne Maderln geben“ und natürlich wie immer durch seine tollen Verkleidungen und seine Bühnenpräsenz.

Anna Oslansky, Oboe und Englischhorn, begleitete bravourös die Musiker und Sänger.

Nicht zu vergessen der hervorragende Pianist Dmitri Klimenko, der einen großen Anteil am Gelingen des Konzerts hatte, da er nicht nur die Sänger stets sehr gekonnt begleitete sondern auch die Instrumentalwerke sehr ausdrucksstark spielte.

Der starke Applaus vor der Pause und am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen Abends.

Maria Kaufmann

Konzertnachlese des 168. Konzert der Harmonia Classica

Konzertkritik 168. Konzert der Harmonia Classica, am 7. Dezember  2018, Reformierte Stadtkirche, Wien 1

Dieses beliebte und gut besuchte Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Stimmungsvoller Advent “ und fand in der Reformierten Stadtkirche in Wien 1 statt.

Es brachte eine breite Auswahl an vorweihnachtlichten Arien von den bekannten Komponisten Johann Sebastian Bach (Jesu meine Freude), Georg Friedrich Händel Tochter Zion), Johannes Brahms (Wiegenlied – mit sehr schöner Stimme von Jowita Sip gesungen), vier bekannte Lieder nach neuen Texten von Johann Kriegler (Musik u. a. von Joseph Haydn und Ludwig van Beethoven, bearbeitet von Alexander Blechinger), sehr stimmungsvoll gesungen vom  Harmonia Classica Solistenchor, und  bravourös gespielt  von Yuliya Lebedenko an der Violine, Michael Babytsch am Violoncello, Marit Böttcher am Horn und Aya Mesiti am Klavier, das Ave Maria von Franz Schubert, brilliant vorgetragen von Yuko Mitani,  gekonnt begleitet von Aya Mesiti auf der Orgel und als Zugabe Weihnachtslieder, wie Liese rieselt der Schnee und Süßer die Glocken nie klingen.

Von den zeitgenössischen Komponisten waren Eberhard Böttcher mit den beiden modernen Liedern „Maria und die Engel“ und „Die heiligen drei Könige“ für Tenor bzw. Sopran, Horn und Orgel, Norbert Herzog mit dem interessanten Lied „Gedanken vor der Krippe“ nach einem Text von Christa Meissner und Alexander Blechinger mit dem Lied „Wir warten“ aus seinen Gefängnisliedern, einer treffend dramatischen Schilderung des Gefängnislebens, ausdrucksstark gesungen vom Komponisten selbst, der stimmungsvollen Komposition „So am Abend um sieben“ nach einem Text von Brigitte Pixner und dem spritzigen „Paulinchen und das Feiazeig“ aus dem „Weana Schtruwwlbeda“ nach einem Text von Christa Meissner, bei dem der Harmonia Classica Solistenchor so richtig brillieren konnte. 

Sehr gut passten auch die zwischen den Musikstücken gelesenen stimmungsvollen Texte  von Christa Meissner ins Programm.

Vom Publikum wurden mehrmals die gelungene und ausgewogene Zusammenstellung mit einer Mischung aus neuer und alter klassischer Musik und Texten lobend erwähnt.

Maria Kaufmann

Konzertkritik des 167. Konzertes der Harmonia Classica

am 27. September  2018, Haus der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

Das Herbstkonzert der Harmonia Classica unter dem Motto „Unsere Jubiläen – musikalisch patriotisch“, eine gelungene Mischung von Bekanntem und Neuem, fand im Haus der Heimat statt.

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Im 1. Teil des Konzerts konnten wir zwei Hymnen hören, passend zum 100-jährigen Republiksjubiläum eine von Wilhelm Kienzl und die Haydn-Hymne, weiters „Die G‘schicht vom besen Friedarich“ nach einem Text von Christa Meissner, vertont von Alexander Blechinger, ein Nestroy-Couplet nach einem Text von Walter Marinovic, drei geistliche Lieder nach Texten von Johann Kriegler und das teils spritzige teils stimmungsvolle steirisches Quintett nach Texten von Peter Rosegger und Paula Grogger vertont von Alexander Blechinger. Zum Abschluss des 1. Teils wurde das Finale aus dem Oratorium „Die Vertriebenen“ von Alexander Blechinger zu Gehör gebracht.

Der 2. Teil des Konzerts war vor allem bekannten Komponisten wie Franz Lehar, Emmerich Kalman, Johann Strauss und Carl Michael Ziehrer gewidmet, es gab aber auch eine neues Wienerlied nach einem Text von Brigitte Pixner, vertont von Alexander Blechinger,  zu hören. Die Sopranistin Jowita Sip und der Tenor Alexander Blechinger sangen bravourös Duette und Soloarien und begeisterten sowohl darstellerisch als auch stimmlich das Publikum. Frau Jowita Sip brillierte vor allem bei dem Lied „Sei gepriesen, du lauschige Nacht“ von Carl Michael Ziehrer,  Alexander Blechinger überzeugte besonders beim Wolgalied von Franz Lehar.  Aya Mesiti begleitete sehr gekonnt und gefühlvoll die Sänger. Den schönen Abschluss des Konzerts bildete die Hymne an Wien nach einem Text von Gerty Ederer, sehr schön gesungen und gespielt von Jowita Sip, Yuko Mitani, Alexander Blechinger, dem Harmonia Classica Solistenchor, Daniela Wanzenböck, Yuliya Lebedenko, Michael Babytsch und Aya Mesiti.

Der starke Applaus am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen und gelungenen Abends.

Eva Kaufmann