Konzertkritik des 167. Konzertes der Harmonia Classica

am 27. September  2018, Haus der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

Das Herbstkonzert der Harmonia Classica unter dem Motto „Unsere Jubiläen – musikalisch patriotisch“, eine gelungene Mischung von Bekanntem und Neuem, fand im Haus der Heimat statt.

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Im 1. Teil des Konzerts konnten wir zwei Hymnen hören, passend zum 100-jährigen Republiksjubiläum eine von Wilhelm Kienzl und die Haydn-Hymne, weiters „Die G‘schicht vom besen Friedarich“ nach einem Text von Christa Meissner, vertont von Alexander Blechinger, ein Nestroy-Couplet nach einem Text von Walter Marinovic, drei geistliche Lieder nach Texten von Johann Kriegler und das teils spritzige teils stimmungsvolle steirisches Quintett nach Texten von Peter Rosegger und Paula Grogger vertont von Alexander Blechinger. Zum Abschluss des 1. Teils wurde das Finale aus dem Oratorium „Die Vertriebenen“ von Alexander Blechinger zu Gehör gebracht.

Der 2. Teil des Konzerts war vor allem bekannten Komponisten wie Franz Lehar, Emmerich Kalman, Johann Strauss und Carl Michael Ziehrer gewidmet, es gab aber auch eine neues Wienerlied nach einem Text von Brigitte Pixner, vertont von Alexander Blechinger,  zu hören. Die Sopranistin Jowita Sip und der Tenor Alexander Blechinger sangen bravourös Duette und Soloarien und begeisterten sowohl darstellerisch als auch stimmlich das Publikum. Frau Jowita Sip brillierte vor allem bei dem Lied „Sei gepriesen, du lauschige Nacht“ von Carl Michael Ziehrer,  Alexander Blechinger überzeugte besonders beim Wolgalied von Franz Lehar.  Aya Mesiti begleitete sehr gekonnt und gefühlvoll die Sänger. Den schönen Abschluss des Konzerts bildete die Hymne an Wien nach einem Text von Gerty Ederer, sehr schön gesungen und gespielt von Jowita Sip, Yuko Mitani, Alexander Blechinger, dem Harmonia Classica Solistenchor, Daniela Wanzenböck, Yuliya Lebedenko, Michael Babytsch und Aya Mesiti.

Der starke Applaus am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen und gelungenen Abends.

Eva Kaufmann