Konzertnachlese des 182. Konzertes der Harmonia Classica

Konzertnachlese des 182. Konzertes des Harmonia ClassicaDieses beliebte und gut besuchte Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Stimmungsvolles Adventkonzert“ und fand in der Paulanerkirche in Wien 4 statt.

Es brachte eine breite Auswahl an vorweihnachtlichten Arien von den bekannten Komponisten Johann Sebastian Bach ( Wachet auf, ruft uns die Stimme, Ave Maria ), Georg Friedrich Händel (aus „Messias“), Wolfgang Amadeus Mozart (aus „Exsultate jubilate“: Tu virginum) und Ludwig van Beethoven (Die Himmel rühmen – sehr schön gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor) und Franz Schubert (Benedictus aus G-Dur Messe – sehr ausdrucksstark gesungen von Elisabeth Pfneisl , Alexander Blechinger Christian Edler und dem Chor).

Von den zeitgenössischen Komponisten waren Eberhard Böttcher mit einem tiefgründigen Orgelstück (Intermezzo II und einem modernen „Ave Verum Corpus“ für Chor und Orgel und Alexander Blechinger mit der vielschichtigen Komposition „Mitternachts-Zauber“ nach einem Text von Brigitte Pixner, dem opernhaften „Oba heitschi bum peitschi bum bum“ und dem witzigen „Kling Handy klingelingeling“ nach einem Text von Christa Meissner, vier weihnachtlichen Liedern nach Texten von Johann Kriegler und einer Passacaglia vertreten.

Aya Mesiti am Klavier und an der Orgel begleitete gekonnt die Sänger.

Nach drei populären Draufgaben (Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave Verum Corpus“, Leise rieselt der Schnee und Süßer die Glocken nie klingen) endet dieses vorweihnachtliche Konzert mit einem langanhaltendem Applaus.

Vom Publikum wurden mehrmals die gelungene und ausgewogene Zusammenstellung mit einer Mischung aus neuer und alter klassischer Musik lobend erwähnt.

Maria Kaufmann

Konzertkritik 181. Konzert der Harmonia Classica

am 30. Septemberr  2021, 

Haus der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

Das 181. Konzert der Harmonia Classica unter dem Motto „Patriotisch buntes Herbstkonzert“, eine gelungene Mischung von Bekanntem und Neuem, fand im Haus der Heimat statt.

Der 1. Teil des Konzerts begann mit dem Volkslied „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“, danach folgten Arien aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Figaros Hochzeit“ und mehrere Arien aus  Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“,,drei Goethelieder von Alexander Blechinger, den ernsten Charakter ins Sphärische hebend, weiters zwei erhebende geistliche Lieder nach Texten von Johann Kriegler, vertont von Alexander Blechinger, „Lichtflug“ – eine übersinnliche Wanderung nach einem Text von Brigitte Pixner, ebenfalls vertont von Alexander Blechinger und  ein Südosteuropäischer Bauerntanz in extravagant, bukolischem Kolorit von Franz Koringer, der den würdigen Abschluss des 1. Teils bildete.

Der 2. Teil des Konzerts war vor allem bekannten Komponisten wie Franz Lehar (aus der Operette „Giuditta“), Emmerich Kalman (aus der Operette „Gräfin Mariza“), Carl Zeller (aus „Die Dubarry“ und „Der Bettelstudent“) gewidmet, es gab aber auch zwei neue Lieder nach einem Text von Christa Meissner, „Am Moagen voam Spiegel“ – ein satirisches Aufsteherlebnis und Mei Maxi – eine liebenswerte Überraschung, vertont von Alexander Blechinger. Die Sopranistin Elisabeth Pfneisl und der Tenor Alexander Blechinger sangen bravourös Duette und Soloarien und begeisterten sowohl darstellerisch als auch stimmlich das Publikum, manchmal unterstützt durch den Harmonia Classica Solistenhor. Aya Mesiti begleitete sehr gekonnt und gefühlvoll die Sänger und beeindruckte durch das Klavierstück von Franz Koringer. Den schönen Abschluss des Konzerts bildeten die beiden Zugaben „Wien, Wien, nur du allein“ von Rudolf Sieczynski und „Wiener Blut“ von Johann Strauss.

Der starke Applaus am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen und gelungenen Abends.

Eva Kaufmann

Konzertnachlese des 12. Preisträgerkonzertes

Konzertnachlese 12. Preisträgerkonzert der Harmonia Classica

Konzertkritik 179. Konzert der Harmonia Classica, am 9. Juni  2021, Palais Palffy,  Josefsplatz 6, Wien 1

Das Preisträgerkonzert des 12. Harmonia Classica Kompositionswettbewerbs für Saxophon solo/und Klavier unter dem Motto „Schöne Musik erfreut in harten Zeiten“ fand im wunderschönen Palais Palffy statt.

Der Gewinner des Wettbewerbs war Egid Jöchl (Österreich-Tirol) mit seinem neuromantischen Stück „Lights“ . Den 2. Preis gewann Dieter Pätzold (Österreich- Steiermark) mit seinem Stück „Suite poulaire“, einem gelungen fasslichen Kaleidoskop  und den 3. Platz ex aequo Ivana Radovanovic (Serbien) mit „Song for my father“, einem gelungenen südosteuroäiischen, folkloristischen Stück mit modernem Touch und Gerhard Stritzl. (Österreich – Niederösterreich) mit seinem Flamenco- beschwingten Stück „Saxkeeper“

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