Konzertkritik 183. Konzert der Harmonia Classica

Faschingskonzert

am 26. Februar  2022, Bezirksmuseum Hietzing, Am Platz 2, Wien 13

Dieses beliebte und stets gut besuchte Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Buntes Faschingskonzert“ und fand im Bezirksmuseum Hietzing statt.

Es brachte eine breite Auswahl an Liedern von den bekannten Komponisten Richard Wagner (aus „Walküre“), Franz Lehar ((aus „Die Lustige Witwe“), Robert Stolz (2 Herzen im 3/4 Takt)), Leo Fall (aus „Madame Pompadour“), Wolfgang Amadeus Mozart (aus „Die Zauberflöte“) und Johann Strauss (aus „Die Fledermaus“).
Elisabeth Pfneisl brillierte vor allem in der Arie „Csardas“. Alexander Blechinger beeindruckte bei der Arie „Winterstürme“.
Der 1. Auftritt der Debütanten Johanna Lakmayer und Lorenz Huber hat gerade im Faschingskonzert einen heiteren Platz gefunden.

Alexander Blechinger war als zeitgenössischer Komponist mit den Werken „“Flink die Narrenkappe aufgesetzt“ spritzig vertont nach dem flinkenText von Brigitte Pixner, „Mei neichs Tascherl“ – mit Raffinesse im Wiener Volksliedton und „Des Tanzen is mei große Freud“ – eine gelungene Symbiose zwischen Tea for Two und der Leidenschaft einer Tänzerin nach Texten von Christa Meissner, „Ballade“, wie beim Perchtenlauf wird lyrisch virtuos unerwartet der den kalten Winter erzeugende Herrscher besiegt (Text: Konrad Windisch), „Unumschränkt habn‘s regiert“ nach einem neuen Text von Johann Nepomuk Nestroy aus dem Elysium und „Ihr habt uns 1000x belogen“ zu hören.

Qiaochu Lepis begleitete gekonnt am Klavier die Sänger und der Harmonia Classica Solistenchor bestehend aus den beiden Solisten, verstärkt durch Johanna Lakmayer, Eva-Maria Blechinger, Christian Edler und Lorenz Huber leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Konzerts.

Nach der dritten Zugabe, dem bekannten Wienerlied von Rudolf Sieczynski „Wien, Wien nur du allein“ endet dieses Faschingskonzert mit viel Applaus. Maria Kaufmann

Konzertnachlese des 182. Konzertes der Harmonia Classica

Konzertnachlese des 182. Konzertes des Harmonia ClassicaDieses beliebte und gut besuchte Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Stimmungsvolles Adventkonzert“ und fand in der Paulanerkirche in Wien 4 statt.

Es brachte eine breite Auswahl an vorweihnachtlichten Arien von den bekannten Komponisten Johann Sebastian Bach ( Wachet auf, ruft uns die Stimme, Ave Maria ), Georg Friedrich Händel (aus „Messias“), Wolfgang Amadeus Mozart (aus „Exsultate jubilate“: Tu virginum) und Ludwig van Beethoven (Die Himmel rühmen – sehr schön gesungen vom Harmonia Classica Solistenchor) und Franz Schubert (Benedictus aus G-Dur Messe – sehr ausdrucksstark gesungen von Elisabeth Pfneisl , Alexander Blechinger Christian Edler und dem Chor).

Von den zeitgenössischen Komponisten waren Eberhard Böttcher mit einem tiefgründigen Orgelstück (Intermezzo II und einem modernen „Ave Verum Corpus“ für Chor und Orgel und Alexander Blechinger mit der vielschichtigen Komposition „Mitternachts-Zauber“ nach einem Text von Brigitte Pixner, dem opernhaften „Oba heitschi bum peitschi bum bum“ und dem witzigen „Kling Handy klingelingeling“ nach einem Text von Christa Meissner, vier weihnachtlichen Liedern nach Texten von Johann Kriegler und einer Passacaglia vertreten.

Aya Mesiti am Klavier und an der Orgel begleitete gekonnt die Sänger.

Nach drei populären Draufgaben (Wolfgang Amadeus Mozarts „Ave Verum Corpus“, Leise rieselt der Schnee und Süßer die Glocken nie klingen) endet dieses vorweihnachtliche Konzert mit einem langanhaltendem Applaus.

Vom Publikum wurden mehrmals die gelungene und ausgewogene Zusammenstellung mit einer Mischung aus neuer und alter klassischer Musik lobend erwähnt.

Maria Kaufmann

Konzertkritik 181. Konzert der Harmonia Classica

am 30. Septemberr  2021, 

Haus der Heimat, Steingasse 25, 1030 Wien

Das 181. Konzert der Harmonia Classica unter dem Motto „Patriotisch buntes Herbstkonzert“, eine gelungene Mischung von Bekanntem und Neuem, fand im Haus der Heimat statt.

Der 1. Teil des Konzerts begann mit dem Volkslied „Wahre Freundschaft soll nicht wanken“, danach folgten Arien aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Figaros Hochzeit“ und mehrere Arien aus  Ludwig van Beethovens Oper „Fidelio“,,drei Goethelieder von Alexander Blechinger, den ernsten Charakter ins Sphärische hebend, weiters zwei erhebende geistliche Lieder nach Texten von Johann Kriegler, vertont von Alexander Blechinger, „Lichtflug“ – eine übersinnliche Wanderung nach einem Text von Brigitte Pixner, ebenfalls vertont von Alexander Blechinger und  ein Südosteuropäischer Bauerntanz in extravagant, bukolischem Kolorit von Franz Koringer, der den würdigen Abschluss des 1. Teils bildete.

Der 2. Teil des Konzerts war vor allem bekannten Komponisten wie Franz Lehar (aus der Operette „Giuditta“), Emmerich Kalman (aus der Operette „Gräfin Mariza“), Carl Zeller (aus „Die Dubarry“ und „Der Bettelstudent“) gewidmet, es gab aber auch zwei neue Lieder nach einem Text von Christa Meissner, „Am Moagen voam Spiegel“ – ein satirisches Aufsteherlebnis und Mei Maxi – eine liebenswerte Überraschung, vertont von Alexander Blechinger. Die Sopranistin Elisabeth Pfneisl und der Tenor Alexander Blechinger sangen bravourös Duette und Soloarien und begeisterten sowohl darstellerisch als auch stimmlich das Publikum, manchmal unterstützt durch den Harmonia Classica Solistenhor. Aya Mesiti begleitete sehr gekonnt und gefühlvoll die Sänger und beeindruckte durch das Klavierstück von Franz Koringer. Den schönen Abschluss des Konzerts bildeten die beiden Zugaben „Wien, Wien, nur du allein“ von Rudolf Sieczynski und „Wiener Blut“ von Johann Strauss.

Der starke Applaus am Ende des Konzerts sprach für die gelungene Auswahl der Stücke und den Erfolg dieses abwechslungsreichen und gelungenen Abends.

Eva Kaufmann

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