
Dieses beliebte und sehr gut besuchte Konzert der Harmonia Classica stand unter dem Motto „Buntes Faschingskonzert“ und fand im Bezirksmuseum Hietzing statt.
Es brachte eine breite Auswahl an Liedern von den bekannten Komponisten Robert Stolz (Mein Liebeslied muß ein Walzer sein, Gibt’s in Wien a Hetz a Tanzerei)), Emmerich Kalman (aus „Gräfin Mariza“und aus „Die Csardasfürstin“), Johann Strauss (aus „Wiener Blut“, aus „Die Fledermaus“, und aus „Annenpolka“), Gioachino Rossini (Katzenduett), Franz Schubert (Ganymed), Franz Lehar (aus „Giuditta“), Gustav Pick (Wiener Fiakerlied), Hermann Leopoldi (Ach, Sie sind mir so bekannt), Franz Ferry Wunsch (Heut kommen d’Engerln auf Urlaub nach Wien), Johann Sioly (D’Hausherrnsöhnln)
Barbara Payha beeindruckte vor allem in dem Bravourstück „Schwipslied“ von Johann Strauss. Alexander Blechinger imponierte in Picks „Wiener Fiakerlied“.
Das Konzert begann mit unserem Faschingshit „Am Montag fängt die Woche an“ von Alexander Blechinger. Von den zeitgenössischen Komponisten war
auch die Italienerin Paola Ariano mit „Fantasia onirica“ und „La luce triste del tramonto“ , fantastisch begleitet von der Violinistin Yuliya Lebedenko, vertreten. Beide Stücke, am Klavier war die Komponistin selbst, bildeten einen träumerischen Kontrast zum anderen Programm. Schließlich hörten wir noch einige Werke von Alexander Blechinger, wie das Stück „Afoch glicklich“ nach einem Text von Gerty Ederer, in dem fast wie in einem Chanson Muttergefühle lebendig werden, „Bülda schaun“ nach einem Text von Brigitte Pixner, eine amüsante Schilderung vom Galeriebesuch verbunden mit Zoobesuch, „Doppelt und viafoch“ nach einem Text von Christa Meissner, eine lustige Beschreibung eines Besuchers aus der „Provinz“ in Wien und „So a Schwipsal“, eine nachvollziehbare fröhliche Schilderung dieses Zustandes, ebenfalls nach einem Text von Christa Meissner und die beiden Volkslieder „Heißa Kathreinele“ und „Im Märzen der Bauer“.
Hikaru Yanagisawa begleitete sehr gekonnt am Klavier die Sänger und der Harmonia Classica Solistenchor bestehend aus den drei Solisten, verstärkt durch Eva-Maria Blechinger und Thomas Girzick leistete einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Konzerts.
Nach der Zugabe „Wien, Wien, der du allein“ endete dieses Faschingskonzert mit tosendem Applaus.
Maria Kaufmann
